TRIandertaler - News

Aktuelles aus Verein und Abteilung

Radrennbahn

Liebe TRIandertaler,

mittwochs gibt es ein offenes Training auf der Raddrennbahn Dorperhof  in 42659 Solingen, Birken 8. 

http://rc-musketier.de/offenes-training-auf-der-radrennbahn-in-solingen/#

Bitte bei Interesse bei Wolfgang melden.

Schwimmen

Ab Montag, dem 25.6. findet das Schwimmtraining immer montags und donnerstags je nach Wetter ab 19:00 Uhr im Naturfreibad statt. Bei sehr schönen Wetter hat das Freibad eventuell bis 20:00 Uhr geöffnet. Dann kann erst ab ca. 20:00 Uhr trainiert werden.

Angeboten wird ein gemeinsames Training. Es kann bei Bedarf aber auch frei mit und ohne Neo trainiert werden.

Anschließend, wer will - Schwimmnick.

 

Liga Starts 2018

Liebe TRIandertaler und liebe Sportinteressierte,

Die Liga-Wettkämpfe sind gestartet.

Die nächsten Starts sind am 05. August, Seniorenliga in Sassenberg und am 26. August geht es in der Landesliga in Krefeld weiter und endet am 09. September in Ratingen.

 

TRIandertaler - Berichte

26.06.2018

IRONMAN 70.3 Luxembourg - Région Moselle
Remich am 17.06.2018

Ein Erfahrungsbericht von Gerrit Schubert

Zieleinlauf von Gerrit

Weitere Bilder sind hier zu sehen.

IM 70.3 Lux

Bereits am Freitag ging es auf nach Luxembourg, um am Samstag in Ruhe einzuchecken, an der Wettkampfbesprechung teilzunehmen und die Strecken zu erkunden. Am Samstagvormittag noch ein kurzes Sightseeing in der Altstadt von Luxembourg(Stad Lëtzebuerg), dann auf zur Wettkampfbesprechung auf Deutsch, im Bierzelt(Race Briefing Event Tent) bei ca. 45 Grad Celsius. Egal, nach einer Stunde abgehakt. Bei der Anmeldung Nachnamen korrigiert(ach du lieber Schreck) und die Unterlagen nebst Chip und IRONMAN-Rucksack erhalten. Kurze Testfahrt entlang der Mosel(15 km) und dann eingecheckt (kurz nachgerechnet: ca. 2.000 Räder, Durchschnittswert vorsichtig geschätzt 3.500 €, = 7 Mio, aha). Dann noch kurz die Radstrecke mit dem Auto besichtigt(91 km, ahhh so), Essen, Hotel.

Nach dem kurzweiligen Samstag(über 16.000 Schritte auf der Fitnessuhr), ging es am Sonntag ab 5:30 los, Frühstück, Anfahrt, Parkplatzsuchen. Letzter Wechselzonencheck, 3x Beutelcheck, Einschwimmen mit Neo und dann um 9:15 direkt hinter den Pro‘s in den Rolling Start. (alle 3 sek 4 Athleten). Einzigartig war die Stimmung, wenn sich hunderte (internationale) Triathleten mental und/oder aktiv auf den Start vorbereiten. Aufgrund der Startprozedur verlief das Schwimmen relativ ruhig, auch wenn man die Strömung etwas merkte. Mit 26 min über die 1,9km war ich relativ zufrieden. Die Übrigen Starter waren immer noch dabei wie die Lemminge ins Wasser zu springen.

Das Radfahren ging ich kontrolliert an und versuchte, mich auf den ersten flachen 30km, entlang der Mosel, gut zu verpflegen für den späteren Teil. Anschließend ging es nämlich in den bergigen Streckenteil (580Hm) entlang der Weinberge, welcher zum Teil auch durch Frankreich führte, sehr abwechslungsreich! Ab Schengen wurde es wieder flach. Nach 2:24h und 91km auf dem Rad, ging es zurück nach Remich in die Wechselzone(Transition), wo natürlich ein Zuschauer-Hot-Spot war, Wahnsinn. Anschließend war mein Plan, beim Laufen kontrolliert zu beginnen(4er Pace), wenn möglich noch zu steigern. Allerdings, die letzten 3km waren sehr zäh, dennoch, mit 1:27h auf 21km konnte ich nach 4:22h in den Zielkorridor laufen, wieder Wahnsinn. Insgesamt bedeutete das den 49. Platz im Gesamtklassement zusammen mit den Pro‘s und den 4. in meiner AK(14 Sekunden Abstand auf den 3. ( Ich sag nur: Rolling Start.....).

Im Athletes- und Chill-Out Garden konnte ich mich dann bei einem Finishline Buffet wie ich es noch nicht gesehen habe schadlos halten.

Großen Dank an meine mitgereisten Supporter, meine Eltern und Freundin. Auch an meinen Trainer Johann Ackermann, der mich sehr gut vorbereitet hat!

 Nach einem Start in der 2. BL in Grimma ist als nächster größerer Wettkampf im Oktober die Challenge Peguera(MD) auf Mallorca eingeplant.

 

Bis dahin.

Euer Gerrit

14.06.2018

10.6.2016 Mitteldistanz Bonn (3,8/60/15)

2. Start Seniorenliga

von links:

Thomas Henning

Dirk Newrzella

Christoph Hoeren

Nina Newrzella

Bonn Mitteldistanz Triathlon am 10.06.2018 – Seniorenliga Teil 2

„Coole Typen kämpften sich durch Rhein und Siebgebirge“ – so wurde in den Zeitungen am Montag über diesen Triathlon berichtet. Und in der Tat: Dieser Triathlon hatte etwas „Besonderes“.

Mit Nina, Dirk, Thomas und mir, standen ganz viel Triathlon Erfahrung am Start, die aber auch erforderlich waren, um diese Mitteldistanz mit etwas ungewöhnlichen Distanzen (3,8 km Schwimmen, 60 km Rad und 15 km Laufen) erfolgreich bewältigen zu können.

Vor dem Start fragten wir uns erstmal, wie man wohl am besten und sichersten im Rhein schwimmen kann. Möglichst in der Mitte des Rheins oder doch lieber ganz nah am Ufer ? Wie komme ich am besten von der Schiffsfähre ins Wasser? Wo stelle ich mich auf? Wie kalt ist überhaupt der Rhein? Wie gefährlich ist eigentlich diese Strömung im Rhein und wie unruhig ist das Wasser? Wie „schmeckt“ der Rhein eigentlich? Fragen über Fragen……

Aber zuerst ging es erstmal am frühen Morgen mit einem Bus von der Rad-Wechselzone bzw. dem Zielbereich zum Schwimmstart. Das war schon sehr merkwürdig und lustig anzusehen: Ein Bus voll mit Triathleten im Neoprenanzug oder in Badekleidung und mit Badeschlappen. Und alle gespannt auf den nahenden Start im Rhein.

Vor Ort am Schwimmstart waren wir dann als zweite Startgruppe dran; schnell waren wir auf der Schiffsfähre und warteten auf den nahenden Schwimmstart. Wir drückten uns alle nochmal kräftig und dann ging es auch schon in den Rhein. Der war überraschend warm mit 20 Grad und alle Fragen haben sich schnell beantwortet – alles nicht so schlimm. „Cool“ war eher die Geschwindigkeit und Schnelligkeit mit der wir alle mit Zeiten von ca. 26 – 31 Minuten die 3,8 km Schwimmen bewältigten. Für einmalige Bestzeiten ist das Schwimmen im Rhein mit der richtigen Strömung also bestens geeignet.

In der Wechselzone konnten sich Dirk, Nina und ich uns nochmal alles Gute für das Radfahren wünschen und dann ging es für alle auch schon mit dem Rad ins Siebengebirge. Thomas hatte da dank seiner Schwimmstärke schon den ersten Berg geschafft. Die Radstrecke mit ca. 800 Höhenmeter war durchaus technisch anspruchsvoll: viele Kurven, unterschiedlichste Straßenbelagsqualitäten, viele kurze Anstiege und kurz vor Erreichen der Wechselzone auch noch Regen. Aber alle sind gut durchgekommen; jeder konnte seine Stärken in den Anstiegen oder Abfahrten nutzen und die Wechselzone mit respektablen Radzeiten erreichen.

Bei ohnehin gegebener Schwüle wurde es dann für alle auf der Laufstrecke nochmal hart. Die Sonne machte sich immer mehr bemerkbar und jeder Schatten und jede aufgestellte Dusche war willkommen. Es ging durch den Rheinpark direkt am Rhein auf 3 flachen Runden. Die Stimmung war sehr gut; viele Zuschauer und zwischendurch auch mal Live-Musik machten so manche Tiefs zumindest für Sekunden vergessen. Und dann waren wir alle froh, nach 15 km endlich ins Ziel zu kommen. Mit der Finisher-Kaffee Tasse (neben einem sogar schönen und tragbaren Finisher T-Shirt) hat der eine oder andere dann von uns zusammen mit einem Erdbeerkuchen mit ganz viel Sahne sich belohnen lassen.

Insgesamt war es ein sehr schöner „cooler“ Wettkampf und das Seniorenteam hatte viel Spaß. Gerne wieder – auch mit Schwimmen im Rhein!

Euer Christoph

Platz 13 Seniorenliga

TRIandertaler

 Mettmann

 

 

 

 

Gesamt

Schwimmen

Rad

nach Rad

Laufen

Hoeren Christoph

3:39

0:31

1:50

2:24

1:12

Newrzella Dirk

3:56

0:30

1:54

2:27

1:26

Henning Thomas

4:00

0:26

1:55

2:24

1:33

Newrzella Nina

4:20

0:31

2:12

2:47

1:30

 

30.05.2018

28. INJOY Triathlon Hagen am 27.05.2018

Erster Start der Seniorenliga

von links:

Holger Schubert

Ina Wehrmann

Nina Newrzella

Dirk Newrzella

Am Sonntag um 08:30 Uhr war es soweit, die Senioren der TRIanderthaler hatten Ihren ersten Wettkampfstart. In der Realität hieß dies, Aufstehen 5:00, Abfahrt 6:00 und Einchecken ab 7:00 Uhr. Dazu schon angenehme Temperaturen über 20 Grad um acht Uhr morgens. Fahrradständer am Anfang der Wechselzone direkt beim Becken, also optimale Bedingungen.

Da das Feld sehr stark war, hielt man sich beim Schwimmen der 1000 m etwas zurück. Als erster der Mannschaft kam Holger aus dem Wasser und legte auch einen schnellen ersten Wechsel hin. Dann Dirk gefolgt von Nina und Ina. Erwartungsgemäß konnte Dirk mit dem Rad nach ca. 7 km Holger beim Anstieg auf die Hohensyburg überholen und sich an die Spitze der Mannschaft setzen. Dieser Anstieg von der Ruhrbrücke aus betrug auf 2 km Länge rund 110m und war insgesamt viermal zu meistern. Dies waren ca. 5,5% Steigung im Mittel, hört sich erst einmal nach wenig an, ist es aber nicht. Jedenfalls machte die Abfahrt dann immer Spaß, ohne Treten bis auf 60 Km/h je nach Kurvenmut. Nach 43 Km war dann Schluss mit Lustig, es ging ans Laufen. Vier Runden a‘ 2,5 km macht insgesamt 10 km bei mittlerweile 28 Grad im Schatten, gefühlt natürlich viel mehr. Daher viel es dem ein oder anderen auch schwer seine gewohnte Leistung abzurufen und ich behaupte nicht zu viel, wenn ich sage das alle froh waren als sie das Ziel erreichten.

Insgesamt wurden mit dem 17. Gesamtplatz der Mannschaft die Erwartungen erfüllt und der Grundstein für die Saison gelegt. Glückwunsch auch dem Kurzdistanz-Rookie Ina zum ersten Start in der LIGA.

17.

TRIandertaler Mettmann-Sport

 

Platzziffer: 262

 

 

 

 

 

 

Gesamt

Schwimmen

W1

Rad

W2

Laufen

Dirk

Newrzella

2:46:11

19:43

1:20

1:26:50

2:24

55:53

Holger

Schubert

3:07:36

19:05

1:18

1:33:30

2:23

1:11:10

Nina

Newrzella

3:12:25

20:00

1:37

1:46:20

2:19

1:02:00

Ina

Wehrmann

3:20:59

23:10

2:08

1:42:00

3:38

1:10:00

29.05.2018

1. Kurzdistanz + 1. Ligastart

Ein Erfahrungsbericht von Ina Wehrmann
(auf speziellen Wunsch von Adryan)

Auf speziellen Wunsch von Adryan, auch mal die „juicy details“ eines Wettkampfes zu schreiben und nicht nur die nackten Fakten, gebe ich euch heute meine persönlichen Erfahrungen preis. Nix zum Lernen, nur zur Unterhaltung, vielleicht auch zum Lachen….

In meiner dritten Triathlonsaison und ohne eine besonders sportliche Vorgeschichte vorweisen zu können, bin ich nach wochenlanger Vorbereitung zum ersten Mal in der Kurzdistanz und in der Seniorenliga gestartet. Nachdem wir Frauen letztes Jahr unsere Seniorinnenliga, mangels Vorbereitung, mangels Traute oder Zeit, abgesagt haben, hat mich Alex bei meiner vorsichtigen Meldung, dass ich evtl. zu einem bestimmten Termin starten könnte, wenn es denn keine Umstände macht und wenn es denn wirklich möglich ist und wenn es denn einigermaßen machbar ist, kurzerhand meine Bedenken zerstreuend, zusammen mit Nina, Dirk und Holger angemeldet. Wahrscheinlich damit es auch ja kein Zurück mehr gibt.

Um es vorweg zu nehmen, ich war gelinde gesagt überrascht! Alex sagte mir, dass die Seniorenliga vom üblichen Wettkampfdruck um Ranglistenplätze befreit ist, was ja auch stimmt und dass ich da ganz unkompliziert starten könnte, was ja auch stimmt. Dass aber dort die gesamte Liga von extrem guten Athleten aller Altersklassen besetzt ist und der Name „Senior“ nicht wirklich den Typ Mann/Frau widergibt, den man sich landläufig darunter vorstellt, war schon ein beeindruckendes Erlebnis!

Schon als ich bei der Anmeldung die professionelle Ausstattung der Männer sehe, außer Nina und mir war nämlich nur noch eine Frau in dieser Liga am Start, dämmert es mir, dass ich hier ein absoluter Rookie bin. Vermutlich der Einzige. Meine Vorahnung verstärkt sich bei der Betrachtung meines Rads, das komplett einsam als einziges Rennrad neben ausschließlich professionellen Triathlonrädern auf der Stange hängt. Dann die Offenbarung beim Schwimmstart, als die Zeiten in der Bahn genannt werden. Zwischen 14 und 19 Minuten! Ich ordne mich gleich direkt hinten ein und mache mir nichts mehr vor, dass ich als Letzte aus dem Becken steigen werden. Ich denke nur noch an Holgers Worte, dass ich mein Ding schwimmen soll. Nicht auf andere achten. Einfacher gesagt, als getan. Ich schwimme und bin eine Minute schneller als im Training.

Die Radstrecke, vor der ich sehr großen Respekt hatte, finde ich eigentlich sehr schön, weniger den flachen Teil, als die Strecke hoch zur Hohensyburg. Durch den Wald und mit Aussicht geht sie mit 5,5% ca 2km nach oben. Wenn auch nicht schnell, so macht mir doch das Bergfahren an leichten Steigungen tatsächlich Spaß! Außerdem ist die Abfahrt mit tollen Kurven wirklich klasse. Nina begegnet mir drei Mal und ruft mir motivierende Durchhalteparolen zu! Vielen Dank, Nina! Aufmunterung kann ich gebrauchen. Mein Selbstbewusstsein muss sich nach der Lektion beim Schwimmen nun auch gegen die ununterbrochen überholenden Triathlonräder behaupten.

Highlight ist dafür, dass mich sowohl ein Radposten als auch ein Radfahrer ansprechen, dass ich doch ein sehr schönes Rad hätte. Ich wundere mich, weil es ja genau nicht in diesen Wettkampf passt. Der Radfahrer meint sogar, er hätte das Rad auch, sei ja eigentlich ideal für dieses Gelände. Als ich noch murmle, dass es leider die Muskelkraft nicht ersetzt, während er an mir vorbei zieht, ruft er nur zurück, dass das doch egal sei. So gesehen auch eine nette Aufmunterung!

Obwohl ich den Berg gerne fahre, bin ich nach der vierten Runde froh, dass ich kein fünftes Mal hoch muss. Die Laufstrecke ist größtenteils im Schatten und geht ebenfalls über vier Runden. Mein Plan ist, locker zu starten und zum Ende noch etwas zuzulegen und ins Ziel zu sprinten. Die ersten 5km kann ich noch gut laufen. Aber da holt mich die Wirklichkeit ein. Meine Kondition ist nach km 5 zu Ende. Endlich im Ziel, kann ich nicht einmal sofort etwas trinken. Holger meint aufmunternd, dass die eigentlichen Schmerzen erst morgen kommen. Dann geht’s ja. Wir machen ein Finisherfoto mit den T-Shirts und die Jungs wollen sich mit der Begründung nicht duschen, weil man auf der Rückfahrt im Bus ja sowieso wieder schwitzt. Als Nina aber darauf hinweist, dass wir dann nicht geduscht im Bus nebeneinander sitzen und ich mir das kurz vorstelle, ordne ich kurzerhand eine Dusche für alle an! Ich bin so fertig, dass ich mein fast volles Shampoo vergesse. Nochmals Danke Nina, für den Hinweis und fürs Nachtragen!

Ich muss aber sagen, dass es für mich insgesamt eine tolle Erfahrung war! Ich wollte ja in erster Linie durchhalten, was ich geschafft habe und wissen, wie es sich anfühlt, was ich nun auch definitiv weiß.

Liebe Trias! Vielen Dank für allen Support, die Aufmunterungen! Es macht Spaß mit euch!  

Eure Ina