TRIandertaler - News

Aktuelles aus Verein und Abteilung

Bahntraining auch im Winter

Dienstags ab 19:30 Uhr findet auf dem HHG-Sportplatz an der Hasselbeckstraße das Lauftrainig der TRIandertaler statt.

Interessenten zum Schnuppertraining sind willkommen.

Reguläres Schwimmtraining
Mo 19:30 - 20:30 Uhr.
Sa 12:30 - 13:30 Uhr.

Freies Training
Fr. 19:30-20:30 Uhr.

Im Hallenbad Mettmann.

Liga 2019

Die Triandertaler starten in die Saison 2019 mit 3 Mannschaften. Das Frauenteam startet in der neugegründeten Frauenoberliga, die beiden Herrenteams starten in verschiedenen Landesligagruppen. Die Termine findet ihr unten.

TRIandertaler - Berichte

07.01.2019

immer wieder schön!

Unser Sylvester Läufchen mit Singen!

20.12.2018

Liga 2019

3 Mannschaften

Frauen Oberliga

Harsewinkel 02.06.2019

Sprint Distanz

Saerbeck 07.07.2019

Kurz Distanz

Riesenbeck 25.08.2019

Kurz Distanz

Vreden 07.09.2019

Sprint Distanz

 

Landesliga Süd

Hennef 23.06.2019

Kurz Distanz

Kalkar Wissel 06.07.2019

Kurz Distanz

Krefeld 25.08.2019

Kurz Distanz

Ratingen 08.09.2019

Kurz Distanz

 

Landesliga Mitte

Gladbeck 12.05.2019

Sprint Distanz

Kamen 16.06.2019

Kurz Distanz

Altena 30.06.2019

Kurz Distanz

Hückeswagen 24.08.2019

Sprint Distanz

 

12.12.2018

Triathlontrainer benötigen einen langen Atem!

Zwei Triandertaler haben die DTU C-Trainer Lizenz erworben!

Danke and Marcus und Dirk!!!

Wie ich zu diesem Untertitel komme, werdet ihr spätestens am Ende des Artikels verstehen.

Mein Entschluss, zu unserem  Trainerteam zu stoßen, reifte Ende 2017. Wir wurden zu diesem Zeitpunkt von mehreren Trainern engagiert betreut, doch wie so oft hängt es an wenigen Schlüsselpersonen, deren meist ehrenamtliches Engagement man nicht dauerhaft als selbstverständlich nehmen sollte. Durch  ein vergrößertes Trainerteam wollen wir die Last auf mehr Schultern verteilen und so allen Trainern häufiger die Möglichkeit geben, auch selbst als Aktive am Training teilzunehmen. Von  unserem Verband (NRWTV) wird einmal jährlich die Ausbildung zum C-Trainer Leistungssport angeboten. Um zu dieser Ausbildung zugelassen zu werden muss man jedoch einige Grundvoraussetzungen erfüllen, die bereits einiges an Zeit und Energie abverlangen.

Das Empfehlungsschreiben vom Verein und der gewünschte Ersthelfernachweis waren da noch einfach, da ich als betrieblicher Ersthelfer immer die notwendigen Schulungen beim DRK belegt habe. Der benötigte Nachweis eines Rettungsschwimmabzeichens erfordert von den Teilnehmern oft 10 bis 12 Termine beim DLRG, um sich für verschiedene Teilprüfungen zu qualifizieren. Ich hatte Glück und bekam bei einem Prüfer aus einem befreundeten Verein Einzelunterricht, sodass ich die Prüfungen nach wenigen Wochen ablegen konnte.

Dann blieb noch die geforderte Qualifikation als „Triathlonhelfer“ in einem 4- Tages- Seminar, welche vom Verband insgesamt nur einmal im Jahr angeboten wird. Ich war schon glücklich, dass ich die 4 Wochenenden für die eigentliche Trainerausbildung im Oktober und November mit meinen anderen Terminen in Einklang bringen konnte. Der angebotene Termin im September kollidierte total mit unseren Urlaubsplänen und in der Ausschreibung war ja auch noch die Rede von alternativen Qualifikationen über den Landessportbund NRW. Daher wählte ich ein Seminar über 2 Wochenenden als Laufbetreuer aus, da ich hier auch einen guten Bezug zum Triathlon sehe. Eine Rückfrage beim Verband ergab jedoch nach wenigen Tagen das freundliche aber bestimmte Feedback: „Ein Laufseminar wird NICHT anerkannt“.

Da mir irgendwann die freien Wochenenden ausgingen und der Seminartermin näher rückte, buchte ich als anerkanntes Seminar ein sogenanntes Basismodul für den Übungsleiter C  bei der Sportjugend Köln. An zwei Wochenenden wurden uns bei strahlendem Sonnenschein in einer Turnhalle ein paar Grundregeln für den Aufbau einer Stunde und den aufmerksamen Umgang mit einer anvertrauten Gruppe nähergebracht, die man meines Erachtens auch an einem halben Tag vermitteln könnte. Der Rest war aus meiner Sicht „betreutes Spielen“. Mir hätte klar sein sollen, daß die Sportjugend Köln den Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen setzt und die Fortbildungen daher einen sehr  spielorientierten Ansatz haben. 

Wie gerne wäre ich an diesen Wochenenden draußen geradelt oder gelaufen. 

Ich befürchte, auch ihr Leser benötigt einen langen Atem, doch nun kommen wir langsam aber sicher zur eigentlichen Fortbildung.

Anfang Juni erhielten alle angemeldeten Teilnehmer die Mitteilung, daß sie unter der Voraussetzung der vollständigen Lieferung aller benötigten Nachweise einen Platz beim Trainerseminar in Hachen sicher haben. Der Ausbildungsort Hachen liegt im Sauerland in der Nähe des Sorpesees. Wenige Wochen vor Seminarbeginn teilte mir mein Teamkollege Dirk mit, dass er sich auch noch  kurzfristig für das Trainerseminar angemeldet hat und er die nötigen Nachweise notfalls auch nach Abschluss der Trainerprüfung noch nachreichen könnte. Ich freute mich natürlich auf die gemeinsame Ausbildung und hatte so einen sehr angenehmen Zimmernachbarn gefunden. Auch für die An und Abreise war das genial, da Dirk sich freundlicherweise als Fahrer zur Verfügung stellte, und ich so nicht jedes Seminarwochenende meiner Frau unser gemeinsames Auto abschwatzen musste. 

Vor dem ersten Wochenende waren Dirk und ich sehr gespannt was uns erwartet, und sind am Freitag bereits recht früh angereist, um potentielle Staus zu umgehen. Vor der ersten offiziellen Stunde die für 19:00 Uhr angesetzt war, gab es noch ein sehr leckeres Abendessen und als unser Seminarleiter um 19:30 Uhr auch endlich vor Ort war, begann das erste gegenseitige Beschnuppern mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Man muss zur Ehrenrettung erwähnen, dass unser Seminarleiter Jannik jedes Wochenende aus Bremen anreiste und dort als Lehrer noch bis Mittags unterrichtete. Auch der zweite Dozent Benjamin reiste jedes Wochenende aus Heidelberg an und alle Teilnehmer bewunderten deren Energie und Engagement, uns in den 4 Wochenenden Unmengen von Stoff zu vermitteln und mit Engelsgeduld jede Frage zu beantworten. 

Von 21:00 bis 23:00 Uhr gab es den ersten Theorieblock mit dem Schwerpunkt „Lizenzstufen innerhalb der DTU“. Das klingt nicht unbedingt nach unserem Favoritenthema, doch es stellte sich heraus, dass an jedem Freitagabend Pflichtthemen angesetzt waren, welche die DTU im Lehrplan verankert hat. 

Ab 23:00 Uhr konnte man sich in der „Tenne“ bei einem Absacker näher kennenlernen und wir stellten fest, dass eine sehr bunt gemischte Gruppe zwischen 18 und fast 60 Jahren vor Ort war. Einige Teilnehmer kamen -so wie ich-  ohne Praxiserfahrung als Triathlontrainer, mit dem Ziel sich das entsprechende Rüstzeug in Hachen zu holen.

Andere hingegen trainieren bereits Athleten, im extremsten Fall als Mannschaftstrainer in der 2 Triathlon Bundesliga oder als Personal Coach wie Steffie Steinbach, die uns am letzten Wochenende auch noch einen netten Vortag über Ihre Erlebnisse bei der Rekordfahrt im 4er Damen Team beim „Race Across America“ hielt.

Samstag Vormittag folgte Theorieunterricht, mit einem spürbaren Bezug zu unserer geplanten Trainertätigkeit. Anhand eines 16 jährigen Musterathleten sollten wir in Gruppenarbeit einen groben Trainingsplan für das Jahr erstellen. Dieser Musterathlet sollte uns auch in den kommenden Wochen als Beispiel für Trainingsplanung dienen. Samstag Nachmittag gab es ENDLICH einen Praxisteil auf dem Rad und wir absolvierten einen Technik Parcour, übten den belgischen Kreisel und absolvierten einige Trainingsvarianten, welche man auch in die Radtrainings im Verein einfließen lassen kann. Das war auch schon der Praxisteil des ersten Wochenendes und nach reichlich weiterer Theorie wurden wir Sonntag Nachmittag mit Hausaufgaben nach Hause entlassen. (Ob es damit zu tun hatte, dass unser Dozent Lehrer ist? J)

Da zusätzlich zur Hausaufgabe (einem detaillierten Trainingsplan für unseren Musterathleten) auch noch an jedem Freitag eine sogenannte Lernstandserhebung auf dem Programm stand, durfte man sich zwischen den Ausbildungswochenenden noch einmal die Schulungsunterlagen schnappen und überlegen, welche Inhalte wohl in einem Multiple Choice Test landen könnten. Glücklicherweise waren die Multiple Choice Tests so gestaltet, dass man recht einfach die geforderte Punktzahl erreichen konnte und kein Teilnehmer an dieser Hürde scheiterte. Wir sollten durch die Tests wohl dazu bewegt werden, den jeweiligen Stoff noch einmal nachzubereiten.

Das zweite und dritte Wochenende verliefen ähnlich, nur das jeweils ein Praxisteil Schwimmen / Laufen die viele Theorie auflockerte. Außerdem schwand die anfängliche Zurückhaltung innerhalb der Gruppe. In den Pausen und abends gab es mehr und mehr anregende Gespräche zum Thema Triathlon, aber auch aus vielen anderen Bereichen des Sports.

Das finale vierte Wochenende stand  komplett unter dem Motto Abschlussprüfungen.
Als Prüfungsaufgaben bekamen wir am Ende des dritten Unterrichtsblocks paarweise ein Thema für eine „Seminararbeit“ und eines für eine Mustertrainingsstunde zugeteilt, und hatten diesmal knapp 3 Wochen Zeit zu Vorbereitung. Die Seminararbeit, eine Mustertrainingswoche unseres 16 jährigen Athleten hat uns dabei einige Zeit gekostet. Die Trainingsumfänge waren weitestgehend vorgeschrieben und wir  hatten die Aufgabe den Athleten schneller zu machen, ohne ihn durch die vorgegebenen hohen Umfänge und zu hohe Intensitäten zu sehr zu belasten.

Das Prüfungswochenende

Bei den jeweiligen Prüfungen gab es Übungsstunden aus den erwarteten Bereichen Laufen, Radeln und Schwimmen, doch auch zu den Themen Wechselzone, Koppeln oder Stabitraining. Die Seminarteilnehmer, die gerade nicht als Trainer fungierten stellten den Teilnehmerpool.

Die von Dirk und mir zu haltende Musterstunde fand als letzte Prüfung am Sonntag Mittag statt. Wir hatten Sorge, ob die anderen Teilnehmer noch aufnahmebereit sein würden, und das zu haltende reine GA2 Training in einem 18 Meter Becken erschien uns etwas trist. Daher bauten wir zur Auflockerung etwas Wasserschattenschwimmen und als würdiges Finale des Prüfungswochenendes ein Ausscheidungsschwimmen um 2 aus Wasserbällen gebastelten Bojen ein. Das kam bei den meisten Teilnehmern und den Dozenten gut an und so haben auch Dirk und ich die Trainerprüfung bestanden!

Auch aus der Länge dieses Berichtes  (und ich habe einiges gekürzt) kann man ableiten, dass es einen langen Atem braucht, bis man die Trainerprüfung ablegt. Mir hat es jedoch sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich nun darauf, die vielen neuen Anregungen in unseren Trainingsalltag einfließen zu lassen.

Auf geht’s!!!
Eurer Marcus

30.10.2018

Challenge Peguera 20.10.2018 - Mitteldistanz

Gerrit auf der Insel II

Kleiner Stimmungseindruck vom Event