Mettmanner Duathlon 2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um Corona müssen wir die für den 4. Oktober 2020 geplante Veranstaltung leider absagen.

  • Liebe Sportler und Sportlerinnen,

    leider müssen wir Euch nun doch mitteilen, dass der Mettmanner Duathlon in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Die aktuelle Entwicklung der Corona Pandemie, mit verstärkt ansteigenden Fallzahlen, lässt eine verantwortungsvolle Durchführung nicht zu. Das Gesundheitsrisiko ist für alle Beteiligten, Sportler, Helfer, eingesetzte Hilfs- und Ordnungskräfte zu groß. Die erforderlichen Maßnahmen zur Einhaltung der Abstände für Sportler und Zuschauer, sowie die aufwendigen Maßnahmen zur Einhaltung des Hygienekonzepts sind für uns als kleineren Veranstalter nicht umsetzbar. Daher sind wir nach langer reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen, den Duathlon 2020 abzusagen. Sollte sich die Situation im nächsten Jahr entspannen, werden wir das Projekt wieder aufnehmen. Ein möglicher Termin für den Duathlon 2021 könnte der 18. April 2021 sein. (bitte schon mal vormerken)

    Wir bedauern es sehr, dass wir diese Entscheidung treffen mussten. Viele von Euch kennen und lieben den bergischen Frühjahrsklassiker. Wir versuchen seit vielen Jahren, eine schöne Veranstaltung für Breiten- und Spitzensportler auf ehrenamtlicher Basis zu organisieren. Wie in jedem Jahr, waren viele Aufgaben im Vorfeld zu lösen. Verträge mit Lieferanten und  Dienstleistern sind abgeschlossen und zum großen Teil bezahlt.

    Euer Startgeld werden wir Euch trotzdem nach Abzug einer Bearbeitungsgebühr von 5 €, die wir u.a. zur Abwicklung der Rücküberweisung benötigen, zurücküberweisen. Da wie bereits erläutert in der Planung und Vorbereitung der Veranstaltung Kosten angefallen sind, würden wir uns freuen, wenn ihr Euch durch eine kleine Spende in Form einer reduzierten Startgeldrückzahlung an den Kosten der Veranstaltung beteiligen könntet.

    Alle Angemeldeten erhalten in Kürze eine gesonderte Mail mit den genauen Modalitäten zur Startgeldrückzahlung.

    Wir bedauern diese Entscheidung, sehen aber auf der Basis der aktuellen Entwicklung keinen anderen Weg. In diesem Sinne hoffen wir auf Euer Verständnis. Weitere Infos wie gewohnt hier auf der Homepage  oder im Facebook: https://www.facebook.com/MettmannerDuathlon/

    Mit Sportlichen Grüßen

    Orga-team Duathlon Mettmann

TRIandertaler - News

Aktuelles aus Verein und Abteilung

19.08.2020

Die Siegersonne scheint für die Stundenzeitjäger

Auf der Solinger Radrennbahn Dorperhof versuchten sich einige TRIandertaler im Stundenzeitfahren. Mit durchaus respektablen Ergebnissen, wie man hört.

Wiederholung nicht ausgeschlossen.

 

 

Trainingslager Mallorca 2020 

Hier war die TRIa-Welt noch in Ordnung, anfang März Playa de Muro. Bei bestem Wetter wurden die Grundlagen-Km unter die Räder genommen. Sogar einige Höhenmeter sollen zusammengekommen sein. Puig, Sa Calobra, Randa und Co lassen grüßen. Mittlerweile sind auch alle gesund zurück, nachdem in Spanien der Ausnahmezustand ausgerufen und alle Hotels geschlossen wurden!!!

Unvergessen die letzten Schwimmbahnen am Abreisetag.

 

 

Neu - Startgemeinschaft mit TUS Breitscheid für 2021

Wir freuen uns, in 2021 eine neue Startgemeinschaft mit dem TUS Breitscheit eingehen zu können. Wir haben unter dem Namen "SGneanderland" zwei Frauenmannschaften gemeldet. Ein ambitioniertes Team wird an den Start gehen zusammen mit einem eher spaßorientierten Team. So ist für alle was dabei. 


 

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TRIandertaler - Berichte

12.12.2018

Triathlontrainer benötigen einen langen Atem!

Zwei Triandertaler haben die DTU C-Trainer Lizenz erworben!

Danke and Marcus und Dirk!!!

Wie ich zu diesem Untertitel komme, werdet ihr spätestens am Ende des Artikels verstehen.

Mein Entschluss, zu unserem  Trainerteam zu stoßen, reifte Ende 2017. Wir wurden zu diesem Zeitpunkt von mehreren Trainern engagiert betreut, doch wie so oft hängt es an wenigen Schlüsselpersonen, deren meist ehrenamtliches Engagement man nicht dauerhaft als selbstverständlich nehmen sollte. Durch  ein vergrößertes Trainerteam wollen wir die Last auf mehr Schultern verteilen und so allen Trainern häufiger die Möglichkeit geben, auch selbst als Aktive am Training teilzunehmen. Von  unserem Verband (NRWTV) wird einmal jährlich die Ausbildung zum C-Trainer Leistungssport angeboten. Um zu dieser Ausbildung zugelassen zu werden muss man jedoch einige Grundvoraussetzungen erfüllen, die bereits einiges an Zeit und Energie abverlangen.

Das Empfehlungsschreiben vom Verein und der gewünschte Ersthelfernachweis waren da noch einfach, da ich als betrieblicher Ersthelfer immer die notwendigen Schulungen beim DRK belegt habe. Der benötigte Nachweis eines Rettungsschwimmabzeichens erfordert von den Teilnehmern oft 10 bis 12 Termine beim DLRG, um sich für verschiedene Teilprüfungen zu qualifizieren. Ich hatte Glück und bekam bei einem Prüfer aus einem befreundeten Verein Einzelunterricht, sodass ich die Prüfungen nach wenigen Wochen ablegen konnte.

Dann blieb noch die geforderte Qualifikation als „Triathlonhelfer“ in einem 4- Tages- Seminar, welche vom Verband insgesamt nur einmal im Jahr angeboten wird. Ich war schon glücklich, dass ich die 4 Wochenenden für die eigentliche Trainerausbildung im Oktober und November mit meinen anderen Terminen in Einklang bringen konnte. Der angebotene Termin im September kollidierte total mit unseren Urlaubsplänen und in der Ausschreibung war ja auch noch die Rede von alternativen Qualifikationen über den Landessportbund NRW. Daher wählte ich ein Seminar über 2 Wochenenden als Laufbetreuer aus, da ich hier auch einen guten Bezug zum Triathlon sehe. Eine Rückfrage beim Verband ergab jedoch nach wenigen Tagen das freundliche aber bestimmte Feedback: „Ein Laufseminar wird NICHT anerkannt“.

Da mir irgendwann die freien Wochenenden ausgingen und der Seminartermin näher rückte, buchte ich als anerkanntes Seminar ein sogenanntes Basismodul für den Übungsleiter C  bei der Sportjugend Köln. An zwei Wochenenden wurden uns bei strahlendem Sonnenschein in einer Turnhalle ein paar Grundregeln für den Aufbau einer Stunde und den aufmerksamen Umgang mit einer anvertrauten Gruppe nähergebracht, die man meines Erachtens auch an einem halben Tag vermitteln könnte. Der Rest war aus meiner Sicht „betreutes Spielen“. Mir hätte klar sein sollen, daß die Sportjugend Köln den Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen setzt und die Fortbildungen daher einen sehr  spielorientierten Ansatz haben. 

Wie gerne wäre ich an diesen Wochenenden draußen geradelt oder gelaufen. 

Ich befürchte, auch ihr Leser benötigt einen langen Atem, doch nun kommen wir langsam aber sicher zur eigentlichen Fortbildung.

Anfang Juni erhielten alle angemeldeten Teilnehmer die Mitteilung, daß sie unter der Voraussetzung der vollständigen Lieferung aller benötigten Nachweise einen Platz beim Trainerseminar in Hachen sicher haben. Der Ausbildungsort Hachen liegt im Sauerland in der Nähe des Sorpesees. Wenige Wochen vor Seminarbeginn teilte mir mein Teamkollege Dirk mit, dass er sich auch noch  kurzfristig für das Trainerseminar angemeldet hat und er die nötigen Nachweise notfalls auch nach Abschluss der Trainerprüfung noch nachreichen könnte. Ich freute mich natürlich auf die gemeinsame Ausbildung und hatte so einen sehr angenehmen Zimmernachbarn gefunden. Auch für die An und Abreise war das genial, da Dirk sich freundlicherweise als Fahrer zur Verfügung stellte, und ich so nicht jedes Seminarwochenende meiner Frau unser gemeinsames Auto abschwatzen musste. 

Vor dem ersten Wochenende waren Dirk und ich sehr gespannt was uns erwartet, und sind am Freitag bereits recht früh angereist, um potentielle Staus zu umgehen. Vor der ersten offiziellen Stunde die für 19:00 Uhr angesetzt war, gab es noch ein sehr leckeres Abendessen und als unser Seminarleiter um 19:30 Uhr auch endlich vor Ort war, begann das erste gegenseitige Beschnuppern mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Man muss zur Ehrenrettung erwähnen, dass unser Seminarleiter Jannik jedes Wochenende aus Bremen anreiste und dort als Lehrer noch bis Mittags unterrichtete. Auch der zweite Dozent Benjamin reiste jedes Wochenende aus Heidelberg an und alle Teilnehmer bewunderten deren Energie und Engagement, uns in den 4 Wochenenden Unmengen von Stoff zu vermitteln und mit Engelsgeduld jede Frage zu beantworten. 

Von 21:00 bis 23:00 Uhr gab es den ersten Theorieblock mit dem Schwerpunkt „Lizenzstufen innerhalb der DTU“. Das klingt nicht unbedingt nach unserem Favoritenthema, doch es stellte sich heraus, dass an jedem Freitagabend Pflichtthemen angesetzt waren, welche die DTU im Lehrplan verankert hat. 

Ab 23:00 Uhr konnte man sich in der „Tenne“ bei einem Absacker näher kennenlernen und wir stellten fest, dass eine sehr bunt gemischte Gruppe zwischen 18 und fast 60 Jahren vor Ort war. Einige Teilnehmer kamen -so wie ich-  ohne Praxiserfahrung als Triathlontrainer, mit dem Ziel sich das entsprechende Rüstzeug in Hachen zu holen.

Andere hingegen trainieren bereits Athleten, im extremsten Fall als Mannschaftstrainer in der 2 Triathlon Bundesliga oder als Personal Coach wie Steffie Steinbach, die uns am letzten Wochenende auch noch einen netten Vortag über Ihre Erlebnisse bei der Rekordfahrt im 4er Damen Team beim „Race Across America“ hielt.

Samstag Vormittag folgte Theorieunterricht, mit einem spürbaren Bezug zu unserer geplanten Trainertätigkeit. Anhand eines 16 jährigen Musterathleten sollten wir in Gruppenarbeit einen groben Trainingsplan für das Jahr erstellen. Dieser Musterathlet sollte uns auch in den kommenden Wochen als Beispiel für Trainingsplanung dienen. Samstag Nachmittag gab es ENDLICH einen Praxisteil auf dem Rad und wir absolvierten einen Technik Parcour, übten den belgischen Kreisel und absolvierten einige Trainingsvarianten, welche man auch in die Radtrainings im Verein einfließen lassen kann. Das war auch schon der Praxisteil des ersten Wochenendes und nach reichlich weiterer Theorie wurden wir Sonntag Nachmittag mit Hausaufgaben nach Hause entlassen. (Ob es damit zu tun hatte, dass unser Dozent Lehrer ist? J)

Da zusätzlich zur Hausaufgabe (einem detaillierten Trainingsplan für unseren Musterathleten) auch noch an jedem Freitag eine sogenannte Lernstandserhebung auf dem Programm stand, durfte man sich zwischen den Ausbildungswochenenden noch einmal die Schulungsunterlagen schnappen und überlegen, welche Inhalte wohl in einem Multiple Choice Test landen könnten. Glücklicherweise waren die Multiple Choice Tests so gestaltet, dass man recht einfach die geforderte Punktzahl erreichen konnte und kein Teilnehmer an dieser Hürde scheiterte. Wir sollten durch die Tests wohl dazu bewegt werden, den jeweiligen Stoff noch einmal nachzubereiten.

Das zweite und dritte Wochenende verliefen ähnlich, nur das jeweils ein Praxisteil Schwimmen / Laufen die viele Theorie auflockerte. Außerdem schwand die anfängliche Zurückhaltung innerhalb der Gruppe. In den Pausen und abends gab es mehr und mehr anregende Gespräche zum Thema Triathlon, aber auch aus vielen anderen Bereichen des Sports.

Das finale vierte Wochenende stand  komplett unter dem Motto Abschlussprüfungen.
Als Prüfungsaufgaben bekamen wir am Ende des dritten Unterrichtsblocks paarweise ein Thema für eine „Seminararbeit“ und eines für eine Mustertrainingsstunde zugeteilt, und hatten diesmal knapp 3 Wochen Zeit zu Vorbereitung. Die Seminararbeit, eine Mustertrainingswoche unseres 16 jährigen Athleten hat uns dabei einige Zeit gekostet. Die Trainingsumfänge waren weitestgehend vorgeschrieben und wir  hatten die Aufgabe den Athleten schneller zu machen, ohne ihn durch die vorgegebenen hohen Umfänge und zu hohe Intensitäten zu sehr zu belasten.

Das Prüfungswochenende

Bei den jeweiligen Prüfungen gab es Übungsstunden aus den erwarteten Bereichen Laufen, Radeln und Schwimmen, doch auch zu den Themen Wechselzone, Koppeln oder Stabitraining. Die Seminarteilnehmer, die gerade nicht als Trainer fungierten stellten den Teilnehmerpool.

Die von Dirk und mir zu haltende Musterstunde fand als letzte Prüfung am Sonntag Mittag statt. Wir hatten Sorge, ob die anderen Teilnehmer noch aufnahmebereit sein würden, und das zu haltende reine GA2 Training in einem 18 Meter Becken erschien uns etwas trist. Daher bauten wir zur Auflockerung etwas Wasserschattenschwimmen und als würdiges Finale des Prüfungswochenendes ein Ausscheidungsschwimmen um 2 aus Wasserbällen gebastelten Bojen ein. Das kam bei den meisten Teilnehmern und den Dozenten gut an und so haben auch Dirk und ich die Trainerprüfung bestanden!

Auch aus der Länge dieses Berichtes  (und ich habe einiges gekürzt) kann man ableiten, dass es einen langen Atem braucht, bis man die Trainerprüfung ablegt. Mir hat es jedoch sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich nun darauf, die vielen neuen Anregungen in unseren Trainingsalltag einfließen zu lassen.

Auf geht’s!!!
Eurer Marcus

30.10.2018

Challenge Peguera 20.10.2018 - Mitteldistanz

Gerrit auf der Insel II

Kleiner Stimmungseindruck vom Event

14.09.2018

Challenge Almere-Amsterdam am 13.09.2018

Saisonausklang und Debüt über die Mitteldistanz in Almere

Die Drei fliegenden Holländer bei der Vorbereitung.......

Challenge Almere Middle Distance- Rolling start (swim lap: 1x1,9 km | bike lap: 1x90 km | run lap: 3x7 km)

Marcel, Adryan und Alexander gingen bei dem niederländischen Klassiker in der Provinz Flevoland an den Start. Marcel als Triathlon-Neuling meldete sich spontan mit an über die Mitteldistanz, alle freundlich gemeinten Warnungen ignorierend, dass hier 1.900 m geschwommen werden müssen. Bei dem Rolling Start stützten sich alle drei TRIandertaler zeitgleich in die Fluten. Dass die Auftaktdisziplin auch die Überraschung des Tages werden sollte, war allen drei da noch nicht klar: Marcel kam mit einer Zeit über knapp 44 Minuten in die Wechselzone und hatte nur 34 Sekunden Rückstand auf Adryan! Ein sehr beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt dass Marcel erst im letzten Dezember mit dem Schwimmen angefangen hat.

Wie im Vorjahr gab es auf den ersten 45 Km mit dem Rad über den Deich nur Rückenwind und man konnte mit hoher Geschwindigkeit dahinfliegen, der Gedanke, dass der Rückenwind auf dem Rückweg zum Gegenwind wird, wurde erst einmal weit weg geschoben. Mit dem Abbiegen vom Deich kam es dann wie erwartet, die Geschwindigkeit viel ab, das Gefühl des Fliegens war vorbei und der Kampf begann. Marcel und Alexander kamen nahezu mit der gleichen Radzeit in den zweiten Wechsel, nur getrennt von 73 Sekunden.

Beim abschließenden Halbmarathon mussten 3 Runden a‘ 7 km am Wasser gelaufen werden und hier spielten Marcel und Adryan ihre Laufstärke aus. Marcel kam mit einer Gesamtzeit von 5:30:13 ins Ziel gefolgt von Adryan mit 5:51:23 und Alexander mit 6:27:54. Nach Dusche, Massage und ausgiebiger Verpflegung ging es zurück zur Unterkunft nach Ede, zu unserer freundlichen Gastgeberin.

06.09.2018

34. Nibelungen Triathlon - Xanten, 2.Sep. 2018

Mein erster Triathlon

Mein erster Triathlon ... Hatte ich mit Schwimmen wenig und mit Radfahren gar nichts am Hut – der Entschluss, einen Triathlon zu machen war ziemlich schnell gefasst. Im Mai noch Zuschauer beim ersten Triathlon meines Mannes stand für mich fest: Vor meinem 40. Geburtstag will ich auch einen Triathlon machen. Gedanklich habe ich das im Herbst 2019 vor mir gesehen. Meine netten Nachbarn Newrzellas haben mich jedoch davon überzeugt, dass eine Sprintdistanz auch dieses Jahr machbar ist. Ja, aber … ich saß noch nie auf einem Rennrad! Nina hat mir netterweise Ihr Rennrad geliehen und ist mit mir zu einer Testfahrt aufgebrochen. Kurzerhand habe ich mich daraufhin für die Draxi-Distanz in Xanten angemeldet. Und schon ging es los. Trainingsplan im Internet gesucht, Rennrad angeschafft und aus dem entspannten Schwimmen während des Schwimmunterrichts der Kinder wurde Bahnenschwimmen. Nachdem ich dann ein paar Einheiten mit dem Rennrad auf der Rolle hinter mir hatte, ging es mit Nina raus auf die Straße. Angstschweiß auf der Stirn … aber voll motiviert! Eine blöde Nebenhöhlenentzündung hat mir dann meine Pläne zerstört. Wochenlang konnte ich mich nicht trainieren. Zum Leidwesen der ganzen Familie ...

Aus diesem Tief hat mich dann mein gewonnener Startplatz für CyClassics in Hamburg gerissen. Ein Radrennen über 100 km. Noch nie so viele Kilometer am Stück gefahren, keine Ahnung, was mich erwartet, ein Mann, der sagt „Da kannst Du Dich krankmelden“ …Nachdem ich in Hamburg mega stolz ins Ziel gerollt bin, wusste ich, dass ich Xanten schaffen kann. Neuer Mut.

Und dann der große Tag selbst:

Schlecht geschlafen. Keinen Hunger. Große Aufregung. (Und ich glaube auch bei Marcel hat sich Aufregung breitgemacht. Früh morgens noch bevor ich aufgestanden bin hat er schon meine Reifen aufgepumpt und alles ins Auto geladen.) Ich war richtig froh, dass mich meine Männer nach Xanten begleitet haben. 

Dirk und Nina sind auf der Olympischen Distanz schon früh gestartet – Kathi und ich mussten auf der Draxi-Distanz erst um 13:45 Uhr ran. Kathi habe ich schon beim Check-in getroffen und sie hat mir beim Einrichten der Wechselzone geholfen. Auf dem Weg zum Schwimmeinstieg haben wir Nina auf ihrer letzten Laufrunde getroffen, Dirk konnten wir beim Warten auf unseren Startschuss auf der Laufstrecke anfeuern. 

Und dann ging es auch schon los. Kathi war beim Schwimmen natürlich gleich mal weg. Aber ich habe mich brustschwimmend an die Krauler geklemmt und – Attacke! - einfach hinterher. Auf dem Rad habe ich Kathi jeweils an den Wendepunkten getroffen, bin immer näher gekommen, aber gereicht hat es nicht. Beim Rauslaufen aus der Wechselzone haben wir dann abgeklatscht und es ging auf die Laufstrecke. Der erste Kilometer kam mir ewig vor – umso schöner, dann ins Ziel zu laufen, wo Marcel mit den Kindern wartet und Dirk und Nina mir zujubeln. Ein „Mama, können wir nun endlich nach Hause“ ist in der Euphorie dann auch gar nicht schlimm. 

Gelernt habe ich vieles bei meinem ersten Triathlon, wie:

  • Packe den Radhelm nicht unten in die Tasche: den brauchst Du beim Check-in
  • Vergessener Traubenzucker in den Laufschuhen: das kostet wertvolle Zeit beim Wechsel, wenn man beim Anziehen feststellt, dass da noch was im Schuh ist …
  • Schau mal auf die Uhr: Du läufst schneller als Du denkst.

Lernen muss ich auch noch was, nämlich: Kurvenfahren und Kraulen – und dann kann 2019 der 2. Triathlon kommen!

Ein herzlicher Dank geht an mein MentorenCoachBetreuer-Team Nina, Dirk und Marcel und an Kathi für die gelungene Einweisung an meinem 1. Wettkampftag. Es hat riesigen Spaß gemacht!

Sportlichen Gruß, Euer Rookie Martina

 

Platz

AK

Name

AK

Schwimmen

Rad

Lauf

Gesamt

118

26

Newrzella, Dirk

M45

00:27:53

01:17:49

00:59:10

2:44:53

17

3

Newrzella, Nina

W40

00:27:28

01:24:37

00:57:37

2:49:42

 

86

13

De Kloet, Martina

W35

00:11:44

00:39:09

00:29:45

1:20:39

131

18

Leuwer, Kathrin

W25

00:10:39

00:40:10

00:38:25

1:29:15