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Badminton

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Nach den Sommerferien findet das Badminton-Jugendtraining Montags von 18:30 h - 20.00 h in der Sporthalle des KHG, Laubacher Straße statt.


Inhalt

Herzlich Willkommen auf unserer Badminton - Homepage!

Die Badminton Evolution – Wie alles begann

 

Der Wettkampfsport Badminton wurde aus asiatischen Kolonien Englands mit nach Europa gebracht und zuerst auf dem englischen Landsitz des Duke of Beaufort gespielt. Auf diesem Landsitz mit Namen Badminton wurde 1872 das von britischen Kolonialoffizieren aus Indien mitgebrachte und als „Poona“ bezeichnete Spiel vorgestellt. Im nachfolgenden Jahr wurden dann im englischen Poona die ersten Regeln aufgestellt. Durch die politische Vorherrschaft Englands in Indien entwickelte sich Badminton als Volkssportart in Vorderasien. Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitete sich Badminton in der ganzen Welt. So war z.B. die USA in der Mitte des Jahrhunderts die führende Nation. Inzwischen hat Asien aber wieder die Vormachtstellung übernommen, da Badminton dort die beliebteste Sportart ist, und sich daher eine große Anzahl an Nachwuchsspielern beweisen will.  Seit 1992 ist Badminton olympisch.

Badminton kann sowohl von zwei Spielern im Einzel, als auch von vier Spielern im Doppel oder Mixed gespielt werden.

Es stellt hohe Ansprüche an Reflexe, Grundschnelligkeit und Kondition und erfordert weiterhin für ein gutes Spiel Konzentrationsfähigkeit und taktisches Geschick. Lange Ballwechsel und eine oft lange Spieldauer ohne echte Pausen fordern eine gut entwickelte Ausdauer. Die Tatsache, dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung ohne deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton zu einem extrem raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Dem schnellen Angriffsspiel ist nur durch gute Reflexe und sehr bewegliche Laufarbeit zu begegnen. Der Wechsel zwischen hart geschlagenen Angriffsbällen, angetäuschten Finten sowie präzisem, gefühlvollem Spiel am Netz ist es, was die  Faszination von Badminton ausmacht.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben inzwischen auch die großen sportlichen Anforderungen bewiesen. Badminton ist eine der Sportarten, bei der am meisten Kondition benötigt wird. So wurde festgestellt, dass während eines typischen 3-Satz-Matches mit 45 Minuten Dauer der Federball etwa 20 Minuten im Spiel ist. In dieser Zeit ändert der Spieler zumindest 350 Mal die Richtung um 90° und schlägt den Federball mehr als 400 Mal.

Besonders viel Respekt muss man dem Badmintonspieler zollen, wenn man sich über die Größe des Badmintonfeldes klar wird. Das Spielfeld ist im Einzel 5,10 m breit und 13,40 m lang. Somit muss der Spieler im Spiel eine Fläche von 35 qm abdecken.

Martin Knupp, ein Autor vieler Badminton-Lehrbücher hat einmal versucht, die körperlichen, geistigen und charakterlichen Voraussetzungen zusammen zu fassen, die ein Badmintonspieler mitbringen muss, wenn er auch auf hohem Niveau siegreich sein möchte:

„Ein Badmintonspieler sollte verfügen über die Ausdauer eines Marathonläufers, die Schnelligkeit eines Sprinters, die Sprungkraft eines Hochspringers, die Armkraft eines Speerwerfers, die Schlagstärke eines Schmiedes, die Gewandtheit einer Artistin, die Reaktionsfähigkeit eines Fechters, die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers, die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters, die psychische Härte eines Arktisforschers, die Nervenstärke eines Sprengmeisters, die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren, die Besessenheit eines Bergsteigers sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers. Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind, gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

Bei einem Vergleich von 50 Sportarten schnitt Badminton überdurchschnittlich gut ab. Besonders das geringe Verletzungsrisiko beim Badmintonspiel wurde hervorgehoben. Auch ist die Kinderfreundlichkeit zu erwähnen, da die Anfänger schnell sichtbare Fortschritte machen können und so die Freude am Spiel stetig wächst.

 


Letzte Aktualisierung: 15.08.2016